Vitamine „orthomolekular“ einnehmen
d.h. hoch genug dosiert einnehmen!
Die Dosis macht die Wirkung !
Wenn über Vitamineinnahme gesprochen wird, meint man bei
Empfehlungen gewöhnlich sog. „ausreichende“ Mindestmengen, die einen
akuten Vitaminmagel in Schach halten. Eine erwünschte Dauerwirkung
entfalten Vitamine erst bei der regelmäßigen Einnahme in höheren
Dosierungen.
Weil in den 6 Mio Jahren der menschlichen Evolution stets
ein hohes Vitaminangebot zur Verfügung stand, haben sich unsere
Körperfunktionen daran angepasst. Ca drei Monate nach
Einnahmestart, beginnt bei „guter“ Versorgung im Körper erst die
biochemische Dauerumstellung.
Millionen von
Anwendern weltweit haben jahrzehntelange hochdosierte
Nährstoffe nebenwirkungsfrei mit nachhaltigem Erfolg
eingenommen. Etwas orthomolekulare Geschichte
1954 G.C Willis, M.D. Vitamin C kann Arteriosklerose zurückbilden
1960 Abram Hoffer Behandlung von Gemütsstörungen mit Vitamin B1, B3, B6, B12 1960 Irwin Stone, am. Biochemiker entdeckt Wirkungen des Vitamin C auf allgemeinmedizinische Erkrankungen
1964 Humphrey Osmund, am. Psychiater Behandlung der Schizophrenie mit hochdosiertem Vitamin B3
1971 Robert F.Cathcart Jahrzehntelange Erfahrung mit Vitamin C- Anwendung auf Infektionskrankheiten
1970 Linus Pauling zweifacher Nobelpreisträger erkennt den Wert der Vitaminhochdosen, speziell des Vit C macht Wirkung breit publizistisch bekannt und bewirkt binnen 10 Jahren eine ca 300 %e Steigerung des am. Vitamin C Verbrauchs Absinken der Herzerkrankungsrate um 30 % im gleichen Zeitraum Erstmals Definition des Begriffs „Orthomolekular“
Ab 1990 Vitamine zunehmender Forschungsgegenstand bei der Erkenntnis des schädlichen Einflusses der freien Radikalbildung in der Zelle als Ursache für Zellstoffwechselalterung , Krebs, Arteriosklerose, chronischer Alterskrankheiten usw.
Therapieprinzip der Antioxidantien: Vitamin A,E,C,ß-Carotin, Selen
Der Gehalt an Mikronährstoffen in der industriell verarbeiteten Nahrung ist rückläufig !
Ursachen: - nährstoffarme Böden - überzüchtete Pflanzen - industrielle Verarbeitung - Konservierungsverfahren
Großangelegte Studien zeigen eine drastische Minderversorgung
bei den
13 essentiellen Vitaminen,
8 essentiellen und 4 semiessentiellen
Aminosäuren,
16 essentiellen Mineralstoffen und mindestens
8 vermutlich
essentiellen Spurenelementen
Empfehlung für eine tägliche Mikronährstoffergänzung
Vitamin C 500 mg -3000 mg / Tag optimal mit verzögerte Freigabe, gepuffert in verschiedenen Verbindungen evtl zusätzlich als Mischung einer wasser- u. fettlöslichen Variante
ein Multivitamin, breit gefächert zusammengesetzt mit allen Vitaminen (deutlich höher(!) als nach DGE dosiert), enthalten sein sollten ß-Carotin, Vitamin A,D,K B-Gruppe hochdosiert (2 - 20 fache Menge der DGE Mindestempfehlungen)
Mineralstoffe,Spurenelemente Se, Cr, Zk, Mg, Mn, Ca, K, Mb, (J) (wenig Fe,Cu) (Dosierung nach DGE-Standardwerten)
Vitamin E 200 - 600 mg
ergänzend evtl:
Coenzym Q, 30 mg, (evtl Carnitin)
Aminosäuren, essentielle Fettsäuren (Omega 3 Fettsäuren, Linol(en)säure)
sekundäre Antioxidantien
wie pflanzliche Geschmacks-, Geruchs- und Farbstoffe
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